GBA: Entlassmanagement reformiert

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat in seiner Sitzung am 17.12.2015 eine Vorgabe des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes umgesetzt und beschlossen, dass Krankenhäuser Patienten bei Entlassung künftig für einen Zeitraum von bis zu sieben Tagen häusliche Krankenpflege, Heilmittel, Hilfsmittel und Soziotherapie verordnen können. Für diesen Zeitraum ist es auch möglich, eine Arbeitsunfähigkeit festzustellen – dies gilt allerdings nicht in der ambulanten Notfallversorgung. Ferner ist nun eine Verordnung von Arzneimitteln durch den Krankenhausarzt möglich. Damit wurde eine Versorgungslücke im Übergang zwischen stationärer und ambulanter Versorgung geschlossen.

 

 

 

Claudia Mareck

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Medizinrecht

 

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